Portal www.mein-apothekenmanager.de

Welche Apotheke führt Antigen-Schnelltests durch?

Ausgangssperre

ABDA

Apotheke / Arbeitsschutz - Risikomanagement

 

Zentrale Beschaffung von Arzneimitteln

Bundesbehördlich abgestimmtes Verfahren für im Auftrag des BMG zentral beschaffte Arzneimittel zur CoVID-19 Therapie (dreiseitig), inklusive Kontaktmöglichkeit mit niedersächsischen sich zu bevorratenden Krankenhausapotheken.


Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

FAQ

Robert-Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

1 2 weiter

Corona-Pandemie

Hier finden Sie alle Informationen zu Corona auf einen Blick.

Bitte schauen Sie regelmäßig auf diese Seite. Die Dateien werden laufend ergänzt. Darüber hinaus können sich auch die FAQ entsprechend der aktuellen Sachlage ändern. Rufen Sie bitte auch Fragen auf, die Sie bereits gelesen haben, gegenbenenfalls sind die Antworten aktualisiert.  

Sollten Sie Fragen haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.

KONTAKT:

FAQ

In der folgenden FAQ-Liste haben wir Ihre Fragen aufgegriffen. Diese Übersicht wird aktualisiert und erweitert.

3G am Arbeitsplatz

Tagesaktuelle Testpflicht für ge­impftes oder genesenes Apothekenpersonal?

Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in den folgenden Einrichtungen und Unternehmen dürfen nach § 28b Abs. 2 Infektionsschutzgesetz diese nur betreten, wenn sie getestete Personen im Sinne des § 2 Nummer 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1) sind und einen Testnachweis mit sich führen.

Folgende Einrichtungen fallen unter § 28b Abs. 2 IfSG:

  • Krankenhäuser
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, wobei Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen auch dann umfasst sind, wenn dort keine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit den zuvor genannten Einrichtungen vergleichbar sind.
  • Arztpraxen
  • Zahnarztpraxen
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen
  • Rettungsdienste
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen im Sinn des § 36 Abs. 1 Nr. 2 IfSG (z. B. Pflegeeinrichtungen, besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfBM))
  • sowie vergleichbare ambulante Pflegedienste und Unternehmen im Sinn des § 36 Abs. 1 Nr. 7 IfSG (z. B. „ambulante“ Angebote der Eingliederungshilfe); Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach § 36 Abs. 1 Nr 2 IfSG vergleichbar sind.

Apotheken fallen laut dem IfSG nicht unter die oben genannten Gruppen.

 

Wer kontrolliert die Einhaltung von 3G?

Für die Überprüfung der 3G-Nachweise ist der Arbeitgeber verantwortlich. Er kann die Kontrolle unter Einhaltung des Beschäftigtendatenschutzes auch an geeignete Beschäftigte übertragen. Die vom Arbeitgeber mit der Kontrolle der 3G-Nachweise beauftragten Beschäftigten sind insbesondere auf Ihre Verschwiegenheitspflicht hinzuweisen.

Wie und wie oft erfolgt der Nachweis von 3G?

Arbeitgeber und Beschäftigte müssen den Impf-, Genesenen- oder Testnachweis bei Betreten der Arbeitsstätte mit sich führen, zur Kontrolle auch durch Behörden bereit halten oder beim Arbeitgeber hinterlegen. Der Arbeitgeber muss täglich eine lückenlose Zugangskontrolle sicherstellen. Bei Geimpften und Genesenen ist es ausreichend, den Nachweis einmal zu kontrollieren und zu dokumentieren. Ungeimpfte müssen täglich kontrolliert werden und benötigen täglich einen Test. Die Nachweispflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen.

Müssen Beschäftigte im Home-Office kontrolliert werden?

Das Home-Office ist keine Arbeitsstätte i. S. des § 28 b IfSG. Beschäftige im Home-Office sind daher nicht zu kontrollieren.

Welche Tests genügen als Nachweis?

Als Nachweis ist ein Test erforderlich, der aufgrund seiner CE-Kennzeichnung oder aufgrund einer nach § 11 Medizinproduktegesetz erteilten Sonderzulassung verkehrsfähig ist.

Wer darf den Test durchführen? Ist ein Selbsttest, den der Beschäftigte zu Hause durchführt, ausreichend?

Nach § 2 Abs. 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung dürfen die geeigneten Tests vom Beschäftigten selbst unter Aufsicht des Arbeitgebers oder im Rahmen einer betrieblichen Testung durch geschultes Personal oder von einem zugelassenen Leistungserbringer durchgeführt werden. Das bedeutet, dass die Apotheken, die als Testzentrum zugelassen sind, ihre Beschäftigten testen dürfen. Ein Test, den der Beschäftigte zu Hause durchführt, ist nicht ausreichend.

Wie alt darf der Test sein?

Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein.

Gibt es Ausnahmen vom Betretungsverbot der Arbeitsstätte?

Die Arbeitsstätte darf unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme nur betreten werden, um

  • ein Testangebot des Arbeitgebers nach § 4 der Corona-Arbeitsschutzverordnung oder
  • ein Impfangebot des Arbeitgebers anzunehmen.

Ist die Kontrolle der Überprüfung von 3G zu dokumentieren?

Ja, die Überprüfung von 3G ist regelmäßig zu dokumentieren. Nach Aussage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist es ausreichend, am Kontrolltag Vor- und Nachnamen des Beschäftigten auf einer Liste abzuhaken, wenn dieser den Nachweis erbracht hat. Bei Genesenen und Geimpften ist es ausreichend, einmal den gültigen Nachweis zu erfassen und zu dokumentieren. Bei Genesenen ist das Enddatum des Genesenenstatus zu dokumentieren.

Wie lange sind die Dokumentationen aufzubewahren?

Die Daten sind spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung zu löschen.

Wer trägt die Kosten der Corona-Tests?

Da die Corona-Arbeitsschutzverordnung bis zum 19. März 2022 verlängert wurde, (s. unten Punkt 2), ist der Arbeitgeber weiterhin verpflichtet, seinen Beschäftigten zweimal in der Woche einen Corona-Test anzubieten. Weitere Kosten muss der Arbeitgeber nicht übernehmen. Beschäftigte haben selber Sorge dafür zu tragen, dass sie den Nachweis von 3G erbringen können. Sofern die ungeimpften Beschäftigten also an mehr als zwei Tagen in der Woche arbeiten, können sie die kostenlosen Bürgertests in Anspruch nehmen. Die Kosten für alle darüber hinaus erforderlichen Tests müssen die Beschäftigten selber tragen.

Ist die Zeit des Tests bis zum Vorliegen des Testergebnisses Arbeitszeit?

Nach Auffassung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist der Test unmittelbar vor Beginn der Arbeitszeit abzugeben. Da sich Beschäftigte testen lassen, um nicht gegen die bußgeldbewehrte Pflicht zum Mitführen eines 3G-Nachweises zu verstoßen, liegt die Testung vorrangig im eigenen Interesse des Beschäftigten. Die Zeit der Testung ist daher nach Auffassung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales keine vergütungspflichtige Arbeitszeit.

Was kann der Arbeitgeber unternehmen, wenn sich der Mitarbeiter weigert, einen 3G-Nachweis zu erbringen?

Arbeitgeber haben nach wie vor kein Recht, den Impfstatus der Beschäftigten zu erfahren. Allerdings ist der Beschäftigte verpflichtet, seinen 3G-Nachweis zu erbringen. Dies kann wie oben dargestellt auch über einen Test erfolgen. Wenn sich der Beschäftigte weigert, einen Nachweis über seinen Status zu erbringen, darf der Arbeitgeber ihn nicht beschäftigen. Da der Beschäftigte in diesem Fall nicht in der Lage ist, seine Arbeitsleistung zu erbringen, hat er für die Zeit, in der er nicht beschäftigt werden darf, keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Bei beharrlicher Weigerung des Beschäftigten, seinen Status nachzuweisen, wird voraussichtlich - gegebenenfalls nach vorangegangener Abmahnung - eine Kündigung des Beschäftigten zulässig sein.
 

Wird ein Verstoß gegen die Überprüfung oder das Einhalten von 3G sanktioniert?

Sowohl gegen den Arbeitgeber bei einem Verstoß gegen seine Kontrollpflichten und die Pflicht zum Mitführen des eigenen 3G-Nachweises als auch gegen den Beschäftigten bei einem Verstoß gegen die Mitführung des 3G-Nachweises kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu € 25.000 festgesetzt werden. 2. Corona-Arbeitsschutzverordnung bis zum 19. März 2022 verlängert Die Geltung der Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde bis zum 19. März 2022 verlängert. Die bestehenden Maßnahmen des Corona-Arbeitsschutzes, wie die Pflicht der Arbeitgeber, allen in Präsenz arbeitenden Beschäftigten zweimal pro Woche einen Test anzubieten sowie die AHA- und AL-Regeln und das Erstellen eines Hygienekonzeptplans bleiben daher bis zu diesem Zeitpunkt bestehen. Nachweise über die Beschaffung von Tests und Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten hat der Arbeitgeber bis zum Ablauf des 19. März 2022 aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist gilt auch für Nachweise über bis zum 30. Juni 2021 beschaffte Tests und für Nachweise über bis zum 30. Juni 2021 geschlossene Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten.
 

Covid-19-Zertifikate

Handlungshilfe zur nachträglichen Erstellung der COVID-19-Zertifikate durch Apotheker*innen

Übersicht zur Ausstellung der COVID-19-Zertifikate

Leitfaden für die Apotheke: Handlungsempfehlung für die Abrechnung des COVID-19 Impfzertifikates

Versorgung der Vertrags-, Betriebs- und Privatärzte mit COVID-19-Schutzimpfstoffen / Rekonstitution

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

BAK-Arbeitshilfe

SOP-Umgang mit COVID-19-Impfstoff Comirnaty von BioNTech in der Apotheke

BAK-Arbeitshilfe

SOP-Umgang mit COVID-19-Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca in der Apotheke

BAK-Arbeitshilfe

SOP-Umgang mit COVID-19 Vaccine Janssen in der Apotheke

BAK-Arbeitshilfe

SOP-Umgang mit COVID-19-Impfstoff Spikevax von Moderna in der Apotheke

Fachinformation Janssen®

Fachinformation Vaxzevria®

Fachinformation Spikevax®

BAK-Arbeitshilfe

Begleitdokumentation COVID-19-Impfstoffe

Kurzanleitung zur Rekonstitution von Comirnaty®

Apothekerkammer

Vialhalter für Covid-19-Impfstoff Comirnaty®

Aus dem 3D-Drucker

Der Impfstoffhalter trägt zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei der Impfung bei, da er

  • Schutz gegen Umfallen (und Wegrollen oder vom Tisch rollen) gibt, was durch die Erschütterung zu einem Verwurf von 6 Dosen führt
  • die Bördelkappe des Impfstoffvials sicher greifbar lässt
  • in beliebiger Signalfarbe druckbar ist
  • desinfizierbar ist.

Dieser Vialhalter kann einfach hergestellt und in ein paar Stunden gedruckt werden (siehe folgende Tabelle).

Das virtuelle 3D-Modell (STL File) kann im Internet heruntergeladen werden.

Zusätzlich stehen auch fertige GCodes (Bauanweisungen) in zwei Varianten zur Verfügung (normal und ausreichend):

Kategorie Version Normal Version Rough
Gewicht 64 g 67 g
Druckdauer 300 Minuten 180 Minuten
Qualität Gut; Ironing und Zhops an Mittel; leichtes Stringing zu erwarten
Geschwindigkeit 60 mm/s 100 mm/s
Material PLA PLA

Die zwei fertigen GCodes sind in Marlin Flavour erstellt worden und sollten nur mit kompatiblen Druckern verwendet werden. Die Cura Projekte oder das STL Object File können benutzt werden, um einen eigenen GCode mit veränderten Konfigurationen zu erstellen. Wichtig: Die horizontal expansion muss auf –1 mm eingestellt sein, damit die Vials in die Löcher passen! Die zwei Project Files können hierbei als Orientierung für mögliche Einstellungen dienen.

Sie können die beiden GCODE Files plus Datentabelle und die zugehörigen Cura Projekte zum Slicen in anderen Daten-Formaten – sowie das STL File – auch in der Dropbox finden.
 

Zur Verfügung gestellt von Daniel Schicksnus

Antigentests

Durchführung von Antigentests auf SARS-CoV-2 sowie PCR-Abstrichnahme in Apotheken

Übersicht über COVID-19-Testangebot der Apotheke nach TestV

Auseinzeln von SARS-CoV-2-Laientests

Bei den PoC-Antigenschnelltests handelt es sich um In-vitro-Diagnostika, die bislang nur aufgrund einer Sonderzulassung des BfArM verkehrsfähig sind. Diese ist an Auflagen geknüpft. Regelmäßig ist eine Auflage enthalten, dass die Tests aus Großpackungen durch einen Vertreiber, also auch die Apotheke, nicht vereinzelt und separat an den Endverbraucher abgegeben werden dürfen. Es gilt also für die Vertreiber ein sogenanntes Vereinzelungsverbot. Eine Ausnahmeregelung am Vorbild der SARS-CoV-2 Arzneimittelversorgungsverordnung gibt es nicht.

Abgabe/Anwendung von COVID-19-Schnelltests in Apotheken

In-vitro-Diagnostika zum direkten oder indirekten Nachweis eines Krankheitserregers für die Feststellung einer in § 24 Abs. 1 IfSG genannten Krankheit dürfen nur an den in § 3 Abs. 4 Satz 1 Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV) abschließend genannten Personenkreis abgegeben werden.

Für die Dauer der epidemischen Lage von nationaler Tragweite dürfen In-vitro-Diagnostika zur Feststellung eines Krankheitserregers abweichend von § 3 Absatz 4 der MPAV auch an die in § 3 Abs. 4 a MPAV genannten Einrichtungen abgegeben werden. Hierzu zählen unter anderem Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen, Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, Heime, Obdachlosen- und Asylbewerberheime.

Mit der Vierten Verordnung zur Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung können seit dem 16. März 2021 Corona-Schnelltests auch an Arbeitgeber abgegeben werden, damit diese ihren Mitarbeitern Testungen anbieten können. Bezugsberechtigte Arbeitgeber sind natürliche und juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, arbeitnehmerähnliche Personen im Sinne des § 5 Abs. 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes, ausgenommen die in Heimarbeit Beschäftigten und die ihnen Gleichgestellten, Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten oder die in Werkstätten für Behinderte Beschäftigten beschäftigen (§ 2 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 ArbSchG).

Zudem dürfen seit dem 3. Februar 2021 Antigen-Schnelltests, die für die Eigenanwendung zugelassen sind, an Laien abgegeben werden.

Apotheker und pharmazeutisches Personal dürfen nach Einweisung PoC-Antigentests in den Apotheken durchführen.

 

Muss man die Kammer benachrichtigen? Ist ein Testen außerhalb der Betriebsräume, z.B. Testen im Zelt vor der Apotheke oder auf dem Parkplatz oder anderen Möglichkeiten denkbar?

Generell sieht es die Apothekenaufsicht als zulässig, auch externe Räume zur Durchführung von Schnelltests zu nutzen (bspw. Zelt oder Container auf Parkplatz/Grundstück). Diese Nutzung ist der Apothekenaufsicht anzuzeigen.

Welche Mindestbedingungen sind an eine mögliche Testung in der Beratungskabine oder den Offizien geknüpft?

Die Durchführung von PoC-Antigentests durch nichtärztliche Personen ist zulässig, sofern die Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) eingehalten werden. Dies bedeutet insbesondere, dass die anwendenden Personen die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben müssen (§ 4 Abs. 2 MPBetreibV). Hiervon ist bei Apothekerinnen und Apothekern sowie dem übrigen pharmazeutischen Apothekenpersonal auszugehen. Darüber hinaus müssen die anwendenden Personen gemäß § 4 Abs. 3 MPBetreibV eine Einweisung in die ordnungsgemäße Handhabung des Medizinproduktes erhalten haben. Erforderlich ist eine kurze praktische Übung der korrekten Abstrichnahme unter fachkundiger Anleitung, die aber nicht zwingend durch einen Arzt erfolgen muss, sondern z. B. auch durch ihrerseits entsprechend fachkundig eingewiesene Personen.

Eine Teilnahme an speziellen Seminaren oder besondere Formvorgaben an den Schulungsnachweis sind demnach nicht gefordert. Natürlich werden inzwischen von diversen Anbietern entsprechende Schulungsseminare angeboten. Auch die Apothekerkammer bietet zur Unterstützung der testenden Apotheken im März 2021 zwei Webinare an.

Wie und durch wen sich und Mitarbeiter hinsichtlich der Durchführung von Corona-Tests schulen lassen, liegt in der Entscheidung und Verantwortung des Apothekenleiters.

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Hygieneplan für die Durchführung von PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie für die Abstrichnahme für PCR-Tests

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Formulare nach BioStoffV für die Durchführung der PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie für die Abstrichnahme für PCR-Tests

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Informationen zum Arbeitsschutz bei der Durchführung der PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie bei der Abstrichnahme für PCR-Tests

Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Biostoffen

Standards für die Durchführung der PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke sowie für die Abstrichnahme für PCR-Tests

1 2 weiter